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Hundeerziehung:
In der Beziehung zwischen Mensch und Hund geht häufig etwas schief, was aber dazu auch noch oft falsch interpretiert wird.
Der häufigste Grund für ein Fehlverhalten des Hundes, ist die mangelnde bzw. falsche Kommunikation zwischen beiden.
Was ja eigentlich verständlich ist, da beide zwei völlig verschiedene Sprachen sprechen und somit Verständigungsprobleme vorprogrammiert sind. Wir Menschen benutzen die verbale Art der Kommunikation, während der Hund zu 50% über seine Köpersprache kommuniziert. Und da fängt die Problematik bereits an.
Als Hundehalter muss man lernen die Signale und die Körpersprache seines Hundes richtig zu verstehen, um Missverständnisse zu vermeiden und eine harmonische Hund-Mensch-Beziehung auf die Beine zustellen.
Mit der Erziehung seines Hundes kann man nicht früh genug anfangen, da die so genannte "Prägungsphase" bereits mit ca. 3 Wochen beginnt und mit 5 Monaten endet. Die wichtigste Zeit zur Förderung der Wesenstabilität ist jedoch zwischen der 4. und 12. Woche. In dieser Zeit ist die "Prägung" am stärksten und der Lernerfolg ist sehr schnell zu sehen. Aber auch negative Erlebnisse bleiben nie unvergessen, weshalb es wichtig ist, dass er positive Erfahrungen mit seiner Umwelt sammelt.
Sämtliches Fehlverhalten, was sich in dieser Zeit eingeschlichen hat, nimmt später mehr Zeit in Anspruch um es wieder zu korrigieren.
Da der Hund aber seine Handlungen aufgrund eingeprägter Erfahrungen und natürlichen Trieben begeht, kann man jeden Hund egal welchen Alters, noch umerziehen und ihm gewisse Dinge beibringen. Man muss natürlich bereit sein, sich auch selber im Bezug auf seinen Hund zu verändern.
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